Mein Statement zur Jugendpolitik im Lauffeuer - Die Zeitschrift der deutschen Jugendfeuerwehr


Am 19.06.17, um 10:26 Uhr

"Für die Jugendverbandsarbeit sieht er zwei wichtige Aufgaben: Politische Bildung und Interessenswahrnehmung. Bei seiner Partei Die  Linke „stehen soziale Gerechtigkeit, Bildung und der Kampf gegen rechts ganz oben auf der Agenda. Vielleicht sind dies auch die Themen, die dazu geführt haben, dass mehr und mehr junge Menschen den Weg zu uns gefunden haben.“ Norbert Müller bezeichnet die Erst- und Jungwähler als „spannendste Wählerschaft“. Er plädiert für eine „offene, moderne und glaubwürdige Gesellschaft, die angesichts von Trump, Brexit und AFD zu stärken ist“. Der Politiker lobt  weiter das „freiwillige Engagement der Jugend-/Feuerwehren vor Ort, die Wahrnehmung gesellschaftlichen Aufgaben und das kulturelle Leben“ und die positive Entwicklung bei den Kinderfeuerwehren. Norbert Müller sieht in der Jugendverbandsarbeit, also auch bei den Jugendfeuerwehren, große Chancen gerade im ländlichen Raum, „wenn es um Vielfalt und Integration geht“. 

Zudem müsse der Rechtsanspruch auf Förderung der Jugendverbandsarbeit, die materiellen Rahmenbedingungen und die Professionalisierung stärker umgesetzt werden. Beteiligung der Jugendlichen werde durch schwierige gesellschaftliche Verhältnisse > nicht gerade einfacher gemacht und es dürfe nicht immer „Schule first“ heißen. „Schule“  hindert oft daran, „sich politisch und sozial zu engagieren. Doch nur wenn dieses möglich ist, können eigene Interessen wahrgenommen werden. Hier können Sie weiterlesen.